Die Natur hat uns sicherheitshalber mit 2 Ohren ausgestattet, so können wir z. B. räumliche Tiefe wahrnehmen und Geräuschquellen orten.
Praktischerweise können wir auch mit nur einem Ohr hören. Gehörschäden durch Lärm am Arbeitsplatz betreffen aber fast immer beide Ohren und sind irreparabel. Besonders problematisch ist, dass diese Schädigungen schleichend sind.
Eine Arbeitsschicht von 8 Stunden bei 85 dB Dauerlärm entspricht in etwa der gleichen Belastung wie 15 Minuten bei 100 dB. Es ist also wichtig, einen dem Lärmniveau angepassten Gehörschutz bereitzustellen und auf den Tragekomfort zu achten.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Überprotektion. Ist die Dämmung des Gehörschutzes zu hoch, geht die Sprachverständigung und die Wahrnehmbarkeit von Warnsignalen verloren. Zudem fühlt sich der Mitarbeiter isoliert und ist eher geneigt, den Gehörschutz nicht zu tragen.
Unser Auswahlsystem berücksichtigt den Schallpegel sowohl nach oben wie nach unten. Anhand einiger typischer Lärmquellen und deren Schalldruckpegel wird es Ihnen leicht fallen, den passenden Gehörschutz auszuwählen.